Einladung zum Arbeitseinsatz

Nabu-Biotop Gatki in Willmersdorf, 27.02.2022, 10 Uhr
Auf unserem Grundstück müssen wieder Pflegearbeiten durchgeführt werden:
- Gehölze, die auf den Weg wachsen, beseitigen und Äste aufschichten
- Freifläche mähen und beräumen
- Nisthilfen/Fledermauskästen installieren
Es sind maximal 2 h Arbeit kalkuliert. Im Anschluss können wir ein gemeinsames Picknick machen und dabei Dies und Das besprechen. Speisen und Getränke bitte für den Eigenbedarf mitbringen! Das erleichtert die Vorbereitung. mehr

Exkursionen

Der Nabu-Cottbus bietet regelmäßig Exkursionen an. Ein Beispiel dafür ist die Wildblumenführung im Tierpark Cottbus, welche von unserem Nabu-Mitglied Sieglinde Sack durchgeführt wurde. Es waren wieder viele Interessierte bei bestem Wetter dabei. 

Pflegeeinsätze, Wanderungen und vieles mehr

Wir bieten unseren Mitgliedern viele Möglichkeiten, sich beim Nabu zu engagieren. An unseren Aktionen können auch Nicht-Nabu Mitglieder teilnehmen und uns so kennenlernen. mehr



Willkommen beim NABU Cottbus

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt. Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.

 

In diesem Jahr bieten wir wieder eine Vielzahl naturkundlicher Exkursionen in die Natur an, bei denen Sie Gelegenheit haben, die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt vor Ihrer Haustür kennen zu lernen. Wir freuen uns auf Sie und viele schöne gemeinsame Beobachtungen!

  

Wenn Sie sich vorstellen können für die Natur hier in Cottbus aktiv zu werden, schauen Sie doch einmal bei unseren monatlichen Treffen vorbei. Weitere Informationen erhalten Sie beim Vorstand oder indem Sie über unser Kontaktformular mit uns in Verbindung treten.

 

Vogel des Jahres

Wer hat's erfunden? Der NABU!

Der „Vogel des Jahres“ wird bereits seit 1971 gekürt. Die gemeinsame Aktion von NABU und LBV ist damit die älteste ihrer Art. Vom Baum bis zum Weichtier des Jahres hat sie inzwischen zahlreiche Nachahmer gefunden. Zum 50. Jubiläum der Aktion durfte im Jahr 2020 erstmals die Öffentlichkeit wählen, welche Art Vogel des Jahres wird.



Bei der Wahl des Jahresvogels wurde der exotisch anmutende Wiedehopf von den meisten Teilnehmenden favorisiert. Dabei werden viele den Vogel noch nie gesehen haben, denn sein Verbreitungsgebiet in Deutschland ist auf den Osten und Südwesten beschränkt. 

Derzeit wird der Bestand in Deutschland auf 800 BP geschätzt. Mit rund 400 BP entfallen dabei ein 50 % auf Brandenburg (Stand 2016). In den letzten Jahren konnte im Raum Cottbus/Spree-Neiße eine zunehmende Besiedlung der Ortslagen festgestellt werden. Waren in den 1990er Jahren vornehmlich Truppenübungsplätze und Tagebaugebiete Verbreitungsschwerpunkte, kann er jetzt zunehmend auch in Gärten beobachtet werden. Um das Bild der Verbreitung in unserer Heimat zu verbessern, ruft der NABU Regionalverband Cottbus e.V. zur Meldung von Feststellungen auf. Diese werden von der Fachgruppe Ornithologie und Vogelschutz ausgewertet. 

Nach der Ankunft im April fielen die Tiere durch die „hup-hup-hup“ Rufe auf. Nach der Verpaarung waren die Wiedehopfe unauffälliger, erst die regelmäßigen Futterflüge deuten dann auf die Brutplätze hin. Aktuell sind die ersten Bruten beendet und eine weitere Rufperiode setzt ein. Ob eine zweite Brut begonnen wird, hängt von den Nahrungsverhältnissen ab. Sofern auf den Trockenrasen und Weideflächen reichlich Larven von Käfern und Grillen verfügbar sind, kann das Brutgeschäft bis in den August fortgesetzt werden. Eine durchgehende Rufaktivität deutet auf unverpaarte Männchen hin. 

Bitte melden Sie ihre Beobachtungen mit möglichst exakter Orts- und Datumsangabe an wiedehopf@nabu-cottbus.de. Geben Sie möglichst auch Verhaltensweisen wie Nahrung suchend, rufend oder Fütternd an. Bitte vermeiden Sie bei den Beobachtungen jedoch Störungen an den Brutplätzen!